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Dunja Hayali stachelt mit einer antiisraelischen Lüge zu Hass auf Juden auf.
23.09.2025 – 08:09 Uhr
Felix Perrefort
Dunja Hayali ist ein Kind der Ära Merkel. 2016 erhielt sie die „Goldene Kamera“ in der Kategorie „Beste Information“. Mit einer ergriffenen Dankesrede machte sie damals deutlich, wofür sie steht: „Wenn Sie sich rassistisch äußern, dann sind Sie verdammt noch mal Rassist. Und das müssen Sie auch ertragen können“, rief sie vor einem Millionenpublikum. Spätestens seit diesem Auftritt gilt Hayali als moralische Instanz gegen Rassismus – und bekam dafür schließlich das Bundesverdienstkreuz. Doch hinter der Fassade zeigt sich eine Journalistin, die nachweisliche Falschbehauptungen verbreitet.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lobte einst: „Hayali sei nicht nur als kritische Journalistin aktiv, sondern engagiere sich auch ehrenamtlich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“, zitiert der Spiegel 2018 aus der Begründung. Gemeinsam mit Anja Reschke und Georg Restle zählt sie seither zu den mächtigsten Meinungsmachern der Republik – besonders in Fragen der Migration, aber auch im israelisch-palästinensischen Konflikt.
Für Aufsehen sorgte Hayali zudem an der Seite ihres Kollegen Elmar Theveßen, mit dem sie den amerikanischen Konservativen Charlie Kirk diffamierte. Letzterer dichtete Kirk die Forderung an, Homosexuelle steinigen zu wollen, erstere erklärte ihn schlicht zum Menschenfeind. Das Ganze hat System: Im Kampf gegen Rechts nimmt Hayali es mit der Wahrheit nicht allzu genau, wie NIUS an zahlreichen Beispielen aufzeigen kann:
Die Verunglimpfung Charlie Kirks
Ein Beispiel, wie Hayali journalistische Standards verletzt, zeigte sich jüngst bei ihrer Berichterstattung über den Mord an Charlie Kirk: „Der 31-Jährige war ein extremer und extrem umstrittener Influencer, der für Donald Trump seit Jahren massiv die Werbetrommel gerührt hat. Insbesondere bei jüngeren Konservativen, Christlichen [sic]! und auch Rechtsradikalen kam er sehr gut an. Gestern wurde Kirk bei einem Auftritt an der Utah Valley University erschossen.“
So moderierte Hayali – und offenbarte dabei gleich mehrere Probleme. Erstens ein sprachliches: Von „Christlichen“ zu reden, ist nicht nur schlicht falsch und respektlos – niemand käme auf die Idee, Buddhisten als „Buddhistische“ zu bezeichnen. Zweitens ist es inhaltlich irreführend mit der Tendenz: Rufmord. Hayali stellte Kirk als rassistischen Extremisten und Ikone für Rechtsradikale dar. Die Realität spricht eine andere Sprache: Fotos seiner Trauerfeier zeigen auch zahlreiche schwarze Trauergäste.

Menschen aller Hautfarben trauerten um den ermordeten Charlie Kirk.
Prominente Afroamerikaner widersprechen dem. In einem bewegenden Beitrag auf X schrieb beispielsweise Terrence K. Williams:
„Als Schwarzer schmerzt es mich zutiefst, wenn ich höre, wie Charlie Kirk als Rassist bezeichnet wird. Ich kannte ihn persönlich und kann Ihnen versichern, dass er mir gegenüber immer nur freundlich war. Charlie hat mich nie aufgrund meiner Hautfarbe beurteilt, sondern mich als Freund, als Bruder gesehen. Er hat sich sehr für mich eingesetzt, mir Türen geöffnet und mir Chancen verschafft, um die ich ihn nicht einmal gebeten hatte. So war er einfach: großzügig, aufmerksam und loyal. Es schmerzt mich, wenn Leute seinen Namen mit Lügen beschmutzen, denn ich kannte den wahren Charlie. Ihm ging es nicht um Spaltung, sondern darum, Menschen zu fördern, egal woher sie kamen oder wie sie aussahen.“
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Urlaubsauszeit oder Arbeitsverweigerung?
Am 16. September verkündete Hayali auf Instagram, sie nehme sich eine „Auszeit“. Grund dafür seien hasserfüllte Kommentare und Drohungen – teils strafrechtlich relevant. Doch was genau bedeutete diese Auszeit? Arbeitete die Journalistin weiter? Nahm sie Urlaub? Erschien sie normal im Sender – oder erschien sie einfach nicht mehr zur Arbeit, ohne sich Urlaub zu nehmen?
NIUS fragte beim ZDF nach. Wörtlich teilte der Sender mit, im Instagram-Post von Hayali sei lediglich von „ein paar Tagen Pause“ die Rede gewesen: „Am Donnerstag, den 18. September, und Freitag, den 19. September, moderierte sie wie gewohnt das ‚ZDF-Morgenmagazin‘. Und schon ab Dienstag, 23. September, steht sie wieder im ‚heute journal‘ vor der Kamera.“ Wo sich Hayali am 16. und 17. befand, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben.
Fest steht: Ihre Auszeit wirkt wie eine Täter-Opfer-Umkehr. Im Gedächtnis bleiben sollen vor allem die Anfeindungen eines rechten Online-Mobs auf eine linke Journalistin, nicht jedoch der kaltblütige Mord eines Linken auf Charlie Kirk.
Fake News über Israel
Auch in der Israel-Berichterstattung verbreitet Hayali Fake News. Im „Morgenmagazin“ diskutierte sie mit Kanzleramtschef Thorsten Frei und drängte ihn, den Rückhalt für Israel noch einmal zu überdenken.
„Wir sehen doch die Bilder aus Gaza! Wir sehen, wie die israelische Regierung, beziehungsweise das Militär, auf Menschen schießt, die um Nahrung betteln. Wir sehen doch die ganze Zerstörung. Das hat ja nichts damit zu tun, dass der 7. Oktober der 7. Oktober ist und Israel ein Recht hat, sich zu verteidigen. Viele sagen, das hat gar nichts mehr mit Verteidigung zu tun, sondern mit Angriff.“
Die Behauptung, das israelische Militär schieße auf Palästinenser, die um Nahrung betteln, gehört bewiesenermaßen dem Reich der Märchen an. Dass sich Hayali auf Bildmontagen bezog, die etwa von Pseudojournalisten wie Tarek Baé verbreitet werden,
https://www.nius.de/medien/news/tarek-bae-influencer-islamismus-israelhass-fake-news
ist nicht unwahrscheinlich – einer vielfach ausgezeichneten Journalistin ist das jedoch unwürdig. NIUS fragte das ZDF und Hayali persönlich nach Belegen – bislang blieb die Antwort aus.
Genauso frappierend: Im „heute journal“ beendete sie ein Interview mit Friedrich Merz mit den Worten: „Die Palästinenser haben Angst, dass wenn alle Geiseln freigelassen werden, die israelische Regierung noch massiver vorgeht.“ Eine Bemerkung, die Verständnis für die Hamas erkennen ließ.
https://www.nius.de/ausland/news/im-merz-interview-rechtfertigt-dunja-hayali-die-geiselnahme-der-hamas-wenn-alle-geiseln-freigelassen-werden-geht-israel-noch-massiver-vor
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Ein Israelfreund kommentierte auf X: „Dass der Bundeskanzler die Beendigung des Terrors und die Freilassung der Geiseln durch die Hamas als Schlüssel zum Ende des Kriegs bezeichnet hat, konnte Dunja Hayali so nicht stehen lassen – und zeigte allen Ernstes Verständnis für Sorgen vor einer Geiselfreilassung.“
Bevor der Kanzler reagieren konnte, um die inhumane Hamas-Propaganda zu entkräften, wechselte Hayali das Thema. Ihre Worte: „Lassen Sie uns das Thema wechseln, Herr Bundeskanzler. Kriege, das wissen wir alle, können Menschen dazu veranlassen, zu flüchten …“
Die Doku gegen Rechts – Waldheim und die Falschbehauptung
In einer Doku über das „Protestgeschehen von Rechts“ richtete Hayali den Blick nach Waldheim in Sachsen. Dort gab es in der Corona-Zeit Montagsspaziergänge. Spontane Proteste, die nicht angemeldet waren, weil Versammlungen offiziell verboten waren und es folglich keine Veranstalter geben durfte. Nach dem Ende der Corona-Beschränkungen änderte sich die Situation. Die Montagstradition wurde fortgeführt, dieses Mal regulär: Die AfD und die Freien Sachsen traten als Organisatoren auf und meldeten die Demonstrationen an.
Dennoch behauptet Hayali in ihrer Doku, diese Kundgebungen seien, auch nach Corona, nicht angemeldet gewesen. Sie entspricht damit der „Berichterstattung“ der Amadeu Antonio Stiftung, die diese Falschnachricht ebenfalls verbreitet.
Es wäre jedoch absurd, wenn Parteien unter der Aufsicht von Polizei und Medien aufmarschierten, ohne, dass die Veranstaltungen angemeldet sind. Solch ein Privileg ist hierzulande höchstens den Linken vorbehalten.
NIUS hakte nach: bei Behörden, Polizei und der Stadtverwaltung Waldheim. Antworten stehen noch aus. Von den Freien Sachsen liegt jedoch bereits eine Stellungnahme vor. Darin heißt es:
„Der Montagsprotest war lange Zeit nicht angemeldet, wie viele Protestspaziergänge gegen die Corona-Maßnahmen. Bürger haben aufgerufen und sind anschließend selbstbestimmt spaziert. Da niemand den Hut aufhatte, hat sich auch keiner veranlasst gesehen, die Versammlung anzumelden. Später, ab ca. Mitte 2023, wurde die Mehrzahl der montäglichen Spaziergänge von der AfD angemeldet, seltener auch von den Freien Sachsen. Diese fanden dann als reguläre Demonstrationen statt. Das betrifft insbesondere auch den Zeitraum, in dem die Gegenproteste der ‚Bunten Perlen Waldheim‘ begonnen haben, zu dieser Zeit gab es nur angemeldete Versammlungen. Die Darstellung auf der dortigen Internetseite kann daher nicht nachvollzogen werden.“

Am 30. Oktober 2024 erschien dieser Artikel der Amadeu-Antonio-Stiftung, einer NGO, die den Namen eines afrodeutschen Ermordeten für ihre ideologischen Ziele instrumentalisiert. Der Autor dürfte die Fake News bei Dunja Hayali aufgeschnappt haben, deren Doku im August zuvor erschienen war.
Seit Dienstagmittag liegt NIUS auch eine Stellungnahme der AfD Sachsen vor. Demnach seien die Demos „ab Februar 2024“ immer angemeldet gewesen, davor allerdings nicht.
Das bedeutet: Was Hayali als Fakt inszeniert – die Nichtanmeldung der Demos bis in den Sommer 2024 hinein –, ist eine Falschbehauptung, in der Doku aufgestellt von einer Cindy Reimer.
Wie der ÖRR-Blog darüber hinaus herausfand, ist diese eine Politikerin der Linkspartei, ohne dass die Parteizugehörigkeit genannt wurde.

Cindy Reimer gehört der Linkspartei an.
Dass ihre Parteizugehörigkeit nicht Gegenstand der Berichterstattung ist, passiert nicht versehentlich, sondern obliegt einer redaktionellen Entscheidung, die bei den Öffentlich-Rechtlichen Tradition schon ist.
Weitere journalistische Unsauberkeiten
Zu dieser Schlagseite passt eine weitere Falschbehauptung Hayalis, die ebenfalls dem ÖRR-Blog aufgefallen ist. Gegenüber der AfD-Spitzenpolitikerin Alice Weidel behauptete Hayali, die Omas gegen Rechts bekämen keine Steuergelder. Doch genau das tun sie. 18.294,22 Euro flossen an die Ortsgruppen der „Omas gegen Rechts“, „zur Durchführung von Einzelmaßnahmen“, wie NIUS auf Anfrage vom Ministerium erfuhr (mehr dazu hier).
Dunja Hayali wurde im Merkelismus als moralische Stimme der Nation aufgebaut. Doch wer genau hinsieht, erkennt eine Journalistin, die, wenn es denn der eigenen ideologischen Ausrichtung dient, munter Falschbehauptungen aufstellt und ihre politischen Gegner diffamiert – sei es der konservative Aktivist Charlie Kirk oder, besonders fatal, gleich ganz Israel. Gerade die israelfeindlichen Lügen entlarven die Abgründe ihres Selbstbilds. Hayali inszeniert sich als Antirassistin – und bedient zugleich Narrative, die Juden dämonisieren. Das zeigt: Wo Antirassismus draufsteht, steckt oft Judenhass drin.
