❌ Ex‑Präsident des Paul‑Ehrlich‑Instituts verstrickt sich in Widersprüche ❌

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Im Thüringer Untersuchungsausschuss wurde deutlich, wie unvollständig die Informationslage zur Impfstoffsicherheit während der Corona‑Zeit war. Der ehemalige PEI‑Chef Prof. Klaus Cichutek erklärte, dass ihm zentrale Daten zu möglichen Impfnebenwirkungen oder Impf‑Todesfällen weder bekannt waren noch in die offiziellen Sicherheitsberichte eingeflossen sind. Tatsächlich übermittelte die Kassenärztliche Vereinigung die Daten erst Ende 2024, also Jahre nach Beginn der Impfkampagne.

Cichutek sagte 2021, die COVID‑Impfung führe zu keinen Todesfällen. Heute wissen wir: Die Behörde bewertete die Sicherheit, obwohl entscheidende Daten gar nicht vorlagen.

Wie kann eine Behörde, die Impfstoffe zulässt und deren Risiken bewertet, solche Aussagen treffen, wenn die Datenlage lückenhaft war? Aus Sicht vieler Bürger ist das ein Vertrauensbruch und ein Beweis dafür, dass das PEI seiner Kernaufgabe nicht gerecht wurde.

dieBasis fordert deshalb eine lückenlose, unabhängige Aufarbeitung der gesamten Corona‑Politik. Eine Behörde, die aus Steuergeldern finanziert wird, muss Transparenz liefern und keine Widersprüche. Deshalb stellen wir die Existenz des PEI nun grundsätzlich infrage.

Ex-PEI-Chef zur COVID-19-Impfung: Keine Dunkelziffer an nicht gemeldeten Verdachtsfällen

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Vor OrtErik Rusch

Im Corona-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags wurde am Dienstag (30. Juni) der ehemalige Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Prof. Klaus Cichutek, zur Impfstoff-Sicherheit befragt. Das PEI war die entscheidende Behörde, die die Covid-19-Impfstoffe zugelassen hat und deren Risiken überwacht hat.

Thematisiert wurden über 350.000 Verdachtsmeldungen von Impfnebenwirkungen sowie 74 Impf-Todesfälle und das Meldeverfahren insgesamt.

„Dass auch einem Präsidenten eines solchen Instituts Vorgänge, Datenübermittlung oder so nicht bekannt sein können“, habe ihn und seine Abgeordnetenkollegen überrascht, erklärte das Ausschussmitglied Ralph Hutschenreuther (BSW).

Auch, dass die Verarbeitung der Daten aus der Corona-Zeit bis heute nicht abgeschlossen sei, habe ihn und die anderen Ausschussmitglieder überrascht. „Wir haben Facetten bekommen, die wir vorher entweder so noch nicht kannten, nämlich dass auch einem Präsidenten eines solchen Instituts Vorgänge, Datenübermittlung oder so nicht bekannt sein können.

Cichutek erklärte in der Vernehmung, dass er die Daten zu möglichen Impfnebenwirkungen persönlich nicht kennt und dass sie auch nicht in die Sicherheitsberichte des PEI zur Impfstoffsicherheit eingeflossen sind. Erst Ende 2024 seien sie dem PEI übermittelt worden.

Ausschussmitglied verwundert über Aussagen

Darüber zeigte sich die Sprecherin der AfD verwundert. „Das PEI hat damals auch gesagt, dass das eigentlich eine Grundlage dafür ist, dass diese Sicherheitsbewertungen gemacht werden können, dass das ohne die nicht erfolgen kann. Es hat aber trotzdem Sicherheitsbewertungen gemacht“, so das Ausschussmitglied Wiebke Muhsal (AfD).

„Gerade die Impfstoffüberwachung ist ja etwas sehr Wichtiges. Denn wenn der Eindruck erzeugt wird, die Impfstoffe sind sicher, und gesagt wird, Impfungen erzeugen keine Todesfälle, wie Cichutek das ja auch gesagt hat, dann glauben die Leute natürlich daran“, so Muhsal.

Tatsächlich hatte der ehemalige PEI-Chef Anfang 2021 gesagt, dass die COVID-19-Impfung nicht zum Tod führen würde. Die damals festgestellten 69 Todesfälle nach einer COVID-Impfung würden wahrscheinlich auf Grunderkrankungen zurückgehen.

In Deutschland sind laut PEI bis Ende 2024 nach rund 200 Millionen verabreichten Impfdosen 74 Todesfälle auf die COVID-Impfung zurückzuführen.

Insgesamt wurden bis zu diesem Zeitpunkt 350.000 Verdachtsmeldungen auf Impfnebenwirkungen beim PEI registriert, darunter 63.900 schwerwiegende.

PEI hat mehr Verdachtsmeldungen als normalerweise erhalten

Laut Cichutek war das PEI auch ohne KV-Daten mit dem bereits bestehenden System zur Impfstoffüberwachung sehr gut aufgestellt. Dafür spreche, dass man kurz nach Impfbeginn 100- bis 1.000-mal so viele Verdachtsfallmeldungen über Nebenwirkungen erhalten habe wie üblich.

Dass Deutschland gut durch die Pandemie gekommen sei, machte er daran fest, dass in relativ kurzer Zeit ein Impfstoff zur Verfügung stand.

Eine Untererfassung von Impfnebenwirkungen schloss Cichutek aus. Belegen konnte er diese Behauptung jedoch nicht.

Mutmaßliches Impfopfer berichtet

An der Anhörung nahm auch ein Bürger aus Weimar teil, der mehr über den behördlichen Umgang mit Impfstoffen erfahren wollte. Bei ihm gehen Ärzte mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass er an einem Impfschaden durch die COVID-19-Impfung mit dem Johnson und Johnson-Vektor-Impfstoff leidet. Bei diesem wird gentechnisch verändertes Material in die Zellen eingebracht.

„Mein Leben ist dadurch sehr, sehr stark beeinträchtigt. Das geht inzwischen so weit, dass ich im Prinzip ständig arbeitsunfähig bin und nur noch mithilfe von Rente etwas machen kann. Im Prinzip mehrere Tage hintereinander. Ein normales Arbeitsleben würde ich überhaupt nicht mehr durchstehen“, erklärte Holger Förster (57) aus Weimar.

„Wenn man jetzt sieht, welche Technologien bei den Impfstoffen zur Anwendung gekommen sind, hätte ich das vorher gewusst, auf welche Art und Weise diese Impfstoffe überhaupt funktionieren, hätte ich mich nie impfen lassen“, so der Weimarer.

Dem Industriemechatroniker entstehen monatlich Kosten zwischen 700 und 900 Euro für Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Untersuchungen.

Die Ausschussmitglieder der CDU, Linken und SPD lehnten eine Stellungnahme ab. Die nächste Beweisaufnahme findet am 16. August statt.