
Durch die übelste Wählertäuschung in der Geschichte der Bundesrepublik hat die Union die Klimapanik-Religion im Grundgesetz verankert. Deren Angstprediger unterschlagen IMMER und ausnahmaslos folgende klimageschichtlichen Fakten zu Gletschern, weil sie die von ihnen betriebene Panikmache als absurd und lächerlich entlarven:
In den nordamerikanischen Rocky Mountains gab zurückweichendes Eis kürzlich etwa 6000 Jahre alte Baumstümpfe frei, die sich deutlich oberhalb der heutigen Baumgrenze befinden. [1]
In Norwegen gab zurückweichendes Eis einen Pass aus der Wikingerzeit frei. [2]
Während der Römerzeit und im frühen Mittelalter waren die Gletscher deutlich KLEINER als heute – und zwar nicht nur in den Alpen, sondern WELTWEIT. [3]
Während der letzten 10.000 Jahre waren die alpinen Gletscher die meiste Zeit KLEINER als heute – vor 7000 Jahren war das Gebirge sogar fast GLETSCHERFREI. [4]
Auch die grönländischen Eisschilde waren während unseres Erdzeitalters (Holozän) die meiste Zeit deutlich KLEINER als heute. [5]
Die Gletscher des zentralasiatischen Karakorum-Gebirges (höchstes Gebirge der Welt) wachsen. [6]
Die Massenzu- oder Abnahme der nordwestamerikanischen Gletscher ist primär vom ENSO-Zyklus (El Niño-Southern Oscillation) abhängig. [7]
Die Daten des weltweiten Gletscher-Monitoring decken lediglich eine historisch sehr kurze Spanne und nur etwas mehr als 1% (!) aller Gletscher ab, zudem ist die regionale Verteilung der überwachten Gletscher nicht ausgewogen bzw. stark verzerrt. Zwischen 1946 und 1995 konnte KEIN eindeutiger Trend hinsichtlich einer Zu- oder Abnahme beobachtet werden. [8]
Während des gegenwärtigen und des vorhergehenden Erdzeitalters (Pleistozän) gab es gleich mehrere Klimaoptima, die deutlich WÄRMER als unsere gegenwärtige Warmzeit waren und teils auch erheblich RASCHER einsetzten. [9]
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Quellen:
[1]
Zitat: >> A 5900-year-old whitebark pine forest has been discovered due to the melting of alpine ice in the Rocky mountains. Scientists found more than 30 trees approximately 3100 metres above sea level – 180 metres higher than the present tree line – while carrying out an archaeological survey on the Beartooth plateau in Wyoming. <<
Quelle: „Melting ice reveals millennia-old forest buried in the Rocky mountains“, New Scientist, 13.01.2025
https://www.newscientist.com/…/2463397-melting-ice…
[2]
Zitat: >> Jetzt haben Archäologen anhand reicher Funde einen Pass in Norwegen identifiziert, der vor allem zur Wikingerzeit eine wichtige Verbindung für den Auftrieb von Vieh und den Transport von landwirtschaftlichen Gütern darstellte.
[…]
Konkret hat das zurückweichende Eis bislang rund 800 archäologische Artefakte enthüllt, außerdem rund 150 Knochen und Geweihe, mehr als 100 aufgeschichtete Steinhaufen und die Fundamente einer aus Stein erbauten Schutzhütte, wie die Forscher berichten. Unter den Fundstücken sind typische Reiseutensilien wie Hufeisen, Reste von Schlitten und ein Wanderstab mit Runeninschrift. Aber auch Alltagsgegenstände haben die Archäologen am Lendbreen gefunden, unter ihnen sind eine römische Tunika, ein Handschuh und Schuhe aus der Wikingerzeit und ein Messer mit hölzernem Griff. Den Datierungen zufolge stammen die ältesten Fundstücke aus der römischen Eisenzeit von der Zeitenwende bis zum Jahr 400, die jüngsten Artefakte wurden im späten Mittelalter deponiert. <<
Quelle: „Gletscherrückgang enthüllt Bergpass der Wikinger“, Bild der Wissenschaft, 19.05.2020
https://www.wissenschaft.de/…/gletscherrueckgang…
[3]
Zitat: >> Nach der Jahrtausendwende kamen neue Messmethoden auf. Es konnten nun die Zeiträume bestimmt werden, in denen Gesteinsoberflächen der kosmischen Strahlung ausgesetzt gewesen waren. Die Felsen, welche die schmelzenden Gletscher freigaben, sprachen wiederum eine klare und deutliche Sprache: Im frühen Mittelalter oder etwa in der Römerzeit waren die Gletscher viel kleiner als heute, und zwar nicht nur in Europa, sondern weltweit. <<
Quelle: „Gletschermanns Entdeckung“, Weltwoche, 11.07.2019
https://www.weltwoche.ch/…/gletschermanns-entdeckung…
[4]
Zitat: >>“Vor ein paar tausend Jahren gab es hier keine Gletscher“, sagt Ulrich Jörin, ein drahtiger Schweizer Ende zwanzig, der statt eines Eispickels eine Schaufel geschultert hat. „Damals hätten wir hier mitten im Wald gestanden.
[…]
Dass derzeit die Alpengletscher abschmelzen, ist offenbar gar nichts Besonderes, sondern vielmehr Teil eines jahrtausendelangen Kommens und Gehens von Firn und Eis. Mindestens zehnmal, so besagt die neue Hypothese, schrumpften die Gletscher seit dem Ende der letzten Eiszeit vor 10 000 Jahren teilweise fast bis zu ihrem völligen Verschwinden. „Zur Zeit der Römer zum Beispiel lagen die Gletscherzungen etwa 300 Meter höher als heute“, so Jörin. Möglicherweise habe Hannibal auf seinem Heerzug über die Alpen nie selbst eine größere Eismasse zu sehen bekommen. Besonders drastisch war die Landschaft vor rund 7000 Jahren verändert: Damals war das Gebirge fast gänzlich gletscherfrei – und zwar wahrscheinlich nicht aus Schneemangel, sondern weil die Sonne das Eis schmelzen ließ. Denn auch die Baumgrenze lag höher als derzeit. Das Fazit der Forscher rückt den Gletscherschwund der letzten 150 Jahre in einen völlig neuen Kontext: „Über die letzten 10 000 Jahre gerechnet, ergibt das etwas über 50 Prozent der Zeit mit kleineren (kürzeren) Gletschern als heute“<<
Quelle: „KLIMAFORSCHUNG- Puzzle aus dem Eis“, Spiegel, 22.05.2005
https://www.spiegel.de/…/puzzle-aus-dem-eis-a-37e29ef0…
Zitat: >> Alpen ohne Gipfelgletscher: Als der „Eismann“ Ötzi seine Wanderung durch die Alpen antrat, gab es dort weniger Eis und Gletscher als heute. Denn bis vor 5.900 Jahren waren die Gipfel der Ostalpen eisfrei, wie nun Eisbohrkern-Analysen nahelegen. Erst dann begann eine kühlere Phase, die zu einer rapiden Vergletscherung der Gipfel führte – und die auch den Körper des auf dem 3.200 Meter hohen Tisenjoch gestorbenen Ötzi konservierte.
[…]
Das älteste Eis auf diesem Berggipfel stammt aus der Zeit vor rund 5.900 Jahren. Davor jedoch müssen selbst die Gipfel der Ostalpen zumindest zeitweise zu warm für eine dauerhafte Vergletscherung gewesen sein. „Unsere neuesten Eiskernbohrungen legen nahe, dass damals auch hochgelegene Gipfel in den Ostalpen eisfrei waren“, sagt Bohleber. Er und sein Team vermuten, dass diese eisfreie Phase der Ostalpen mit dem Holozän-Klimaoptimum vor gut 6.000 Jahren zusammenfiel.
In dieser Zeit war es in einigen Teilen Europas und weltweit wärmer als zuvor und archäologische Funde belegen, dass der Mensch damals auch in die höheren Lagen der Gebirge vordrang. <<
Quelle: „Alpen: Fast eisfrei noch vor 6.000 Jahren – Erst zu Ötzis Zeiten wuchsen die Gipfelgletscher der Ostalpen erneut „, ScineXX, 18.12.2020
https://www.scinexx.de/…/alpen-eisfrei-noch-vor-6-000…
[5]
Zitat: >> Highlights
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We reconstruct Holocene summer temperatures and ice cap fluctuations in NW Greenland.
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This and other studies suggest >4 °C local temperature decline through the Holocene.
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Peak warmth in this region occurred in the first few millennia of the Holocene.
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North Ice Cap grew to present size ∼1850 AD, was smaller through most of Holocene. <<
Quelle: „Holocene temperature history of northwest Greenland – With new ice cap constraints and chironomid assemblages from Deltasø“, Quaternary Science Reviews, Juli 2019
https://doi.org/10.1016/j.quascirev.2019.05.011
[6]
Zitat: >> The regional mass balance is just positive <<
Quelle: „Slight mass gain of Karakoram glaciers in the early twenty-first century“, Nature Geoscience, 15.04.2012
https://www.nature.com/articles/ngeo1450
[7]
Zitat: >> The same phase pairings of reconstructed summer mass balance do not differ significantly. These findings confirm those seen in the measured mass balance records and shorter (100 years) tree-ring and instrumental climate record-based reconstructions, suggesting similar relationships have existed over the past ∼300 years. Maps showing the regression of Pacific sea surface temperatures (SSTs) on the seasonal mass balance series indicates that both winter and, albeit more weakly, summer mass balance series are related to ENSO-like patterns of SST variability in the Pacific Ocean at both interannual and interdecadal timescales. <<
Quelle: „Long-term relationships between reconstructed seasonal mass balance at Peyto Glacier, Canada, and Pacific sea surface temperatures“, The Holocene, September 2006
https://journals.sagepub.com/…/10.1191/0959683606hol973ft
https://de.wikipedia.org/…/El_Ni%C3%B1o-Southern…
[8]
Zitat: >>> The paper reviews measurements of glacier mass balance in the period 1946-95. There are data for 246 glaciers but most records are quite short. The available mass-balance data are biased to Western Europe, North America and the former USSR with too few measurements from other parts of the world. The data are also biased towards wetter conditions with too few data from the dry-cold glaciers that are typical of many regions. There is no sign of any recent global trend towards increased glacier melting, and the data mainly reflect variations within and between regions. <<
Quelle: „Glacier mass balance: the first 50 years of international monitoring“, Progress in Physical Geography: Earth and Environment, März 2002
https://journals.sagepub.com/doi/10.1191/0309133302pp326ra
[9]
Warmzeiten-Beitrag:
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=824483756531598&set=pb.100069099434637.-2207520000&type=3
